Roman · Sehnsucht
Die vertikale Stadt
Manchmal musst du an den Anfang zurückkehren, um dich selbst zu finden.
Mein persönlichstes Werk. Eine Geschichte über Herkunft und Zukunft, Erinnerungen, Liebe und den Mut, den eigenen Weg zu gehen.
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Geschichtenerzählerin · Wortsammlerin
Zwischen den Büchern · Amsterdam
01
Die Haltung
Ich schreibe, weil Gefühle Worte brauchen.
Ich schreibe, weil Worte für mich der ehrlichste Weg sind, Gefühle festzuhalten.
Manche Gedanken lassen mich nicht los. Freude, Sehnsucht, Schmerz oder Hoffnung – sie wollen erzählt werden. Erst wenn sie ihren Weg aufs Papier gefunden haben, werden sie still.
Ich schreibe ungefiltert.
Nicht, um perfekt zu sein. Sondern, um wahrhaftig zu sein.
Denn ich glaube, dass Geschichten dann am stärksten sind, wenn sie etwas in uns berühren. Vielleicht erkennen wir darin ein Stück unseres eigenen Lebens. Vielleicht schenken sie Trost. Vielleicht machen sie Mut.
Und manchmal bleiben sie – lange nachdem die letzte Zeile gelesen wurde.

02
Porträt
Ich liebe den Blick aufs Meer, die Weite, das Rauschen und die Farben. Die Anziehung des Vesuvs auf mich ist magisch – diese fruchtbare Erde, die gleichzeitig so voller Geschichten ist. Vielleicht ist es genau diese Mischung aus Schönheit, Sehnsucht und Geschichte, die mich seit jeher begleitet.
Ich schreibe, weil Gefühle Worte brauchen. Manchmal entstehen daraus Sonntagsbriefe. Manchmal wachsen sie zu einem Roman heran. Und manchmal werden sie zu einem Drehbuch, weil die Bilder in meinem Kopf so lebendig, so voller Farben und Emotionen sind, dass Worte allein nicht ausreichen würden, um sie zu erzählen.
Ich glaube an ehrliche Worte, leise Töne und Geschichten, die bleiben.
05
Zusammenarbeit
Ich schreibe Geschichten, die Nähe schaffen – als Romane und Stoffe für Verlage, für Magazine, Film und Projekte mit Haltung.
Vielleicht suchst du einen neuen Romanstoff, eine Autorin für Reportagen, Essays oder Kolumnen. Vielleicht braucht ein Buchprojekt eine eigene Stimme, ein Drehbuch mehr emotionale Tiefe oder eine Idee die richtigen Worte.
Wenn du das Gefühl hast, dass meine Art zu erzählen zu deinem Projekt passt, freue ich mich darauf, von dir zu hören.
Romane, Stoffentwicklung und Buchprojekte · Manuskripte und Exposés auf Anfrage.
Reportagen, Porträts, Essays und Kolumnen.
Drehbücher, Treatments und Stoffideen.
Redaktionelle Geschichten für Projekte mit Haltung.
Arbeitsproben
Jede Arbeit beginnt mit genauem Zuhören – und mit dem Wunsch, das Besondere sichtbar zu machen.
Über-uns-Seite für eine kleine Manufaktur
Textprobe
Es beginnt nicht mit einem Geschäftsplan. Es beginnt mit einem Geruch.
Mit dem Duft nach Holz, Kaffee und etwas, das gerade erst entsteht. Mit dem Moment, in dem zwei Menschen am Küchentisch sitzen und sich fragen: Muss alles schneller, lauter, größer werden? Oder darf etwas auch einfach gut sein – gut gemacht, gut gedacht, gut für die Menschen, die es begleitet?
Aus dieser Frage ist unsere Manufaktur entstanden.
Wir machen Dinge, die bleiben dürfen. Nicht, weil sie perfekt sind. Sondern weil in ihnen Zeit steckt. Ein Blick für das Material. Die Geduld, etwas noch einmal anzufassen. Und der Wunsch, dass du spürst: Das hier hat einen Weg hinter sich.
Wir kennen die Hände, mit denen wir arbeiten. Wir wissen, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen kein hübscher Zusatz ist, sondern eine Entscheidung, die jeden Tag neu getroffen wird.
Natürlich ist das manchmal der längere Weg. Aber es ist der, den wir gehen wollen.
Unser Name steht für eine Haltung: dass Qualität Zeit braucht. Dass Herkunft zählt. Und dass die Dinge, mit denen wir uns umgeben, eine Geschichte erzählen dürfen.
Porträt für das Magazin einer sozialen Organisation
Textprobe
Wenn am Nachmittag die Tür aufgeht, ist sie meist schon da. Sie stellt Tassen auf den großen Tisch, schiebt die Stühle näher zusammen und fragt nicht zuerst, was jemand braucht. Sie fragt: „Wie geht es dir heute wirklich?“
Leonie kennt die Antwort nicht immer. Aber sie bleibt, bis sie kommt.
Seit zwölf Jahren leitet sie einen kleinen Nachbarschaftstreff in einem Stadtteil, über den oft nur dann gesprochen wird, wenn etwas nicht funktioniert. Leonie erzählt anders davon. Von den Kindern, die nach der Schule hereinkommen und zuerst den Kühlschrank öffnen. Von der Rentnerin, die jeden Mittwoch Suppe kocht. Von dem jungen Vater, der monatelang kaum ein Wort sagte und inzwischen den Fahrradraum betreut.
„Man darf Menschen nicht auf das reduzieren, was gerade schwierig ist“, sagt sie. „Jeder bringt etwas mit.“
Der Treff ist kein Ort für große Worte. Die Wände sind etwas abgenutzt, die Kaffeemaschine macht zu viel Lärm, und manchmal reichen die Stühle nicht. Aber genau hier entsteht Vertrauen.
Am Ende des Tages schließt Leonie ab. Den Schlüssel steckt sie in ihre Tasche. Und morgen wird sie ihn wieder mitbringen.
Newsletter für ein nachhaltiges Unternehmen
Betreff: Warum wir auf den ersten Regen warten
Hallo du,
heute Morgen hat es endlich geregnet.
Nicht lange. Gerade so viel, dass der Staub von den Blättern verschwand und die Erde wieder diesen dunklen, warmen Geruch bekam, den man sofort erkennt. Im Hof stand für einen Moment alles still.
Solche Augenblicke erinnern uns daran, warum wir unsere Arbeit nicht beschleunigen wollen. Wir können vieles planen, vorbereiten, sorgfältig machen. Aber wir können nicht bestimmen, wann etwas reif ist.
Auch unsere neue kleine Kollektion ist über Wochen entstanden: aus Gesprächen, Skizzen, verworfenen Ideen und dem Mut, nicht gleich die erste Lösung zu nehmen. Jetzt ist sie da – schlicht, langlebig und gemacht für die vielen kleinen Tage, die wir sonst so leicht übersehen.
Wir hoffen, du findest darin etwas, das dich begleitet.
Herzlich
Dein Team von [Name]
06
Kontakt
Vielleicht hast du beim Lesen an dich selbst gedacht. Vielleicht hat dich eine Geschichte berührt. Vielleicht trägst du eine Idee in dir, die Worte sucht. Oder vielleicht möchtest du einfach Hallo sagen.
Ich freue mich darauf, von dir zu hören.
Danke, dass du dir Zeit für meine Worte genommen hast.
Bis wir uns zwischen den Zeilen wieder begegnen.
